Wirtschaftsstrafrechtliche Vereinigung e.V.

15.12.2020 – Die Reform des Geldwäschetatbestands

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Eine weitere Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben im Bereich der Geldwäsche steht kurz bevor. Während die EU-Richtlinien bisher vor allem Vorgaben zur Geldwäscheprävention beinhalteten, werden durch die Richtlinie (EU) 2018/1673 Mindestvorgaben für die strafrechtliche Bekämpfung der Geldwäsche aufgestellt. Die Umsetzungsfrist läuft am 3. Dezember 2020 ab. Der sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindliche Regierungsentwurf beschränkt sich nicht auf die Umsetzung der Richtlinie, sondern reformiert den Straftatbestand der Geldwäsche umfassend. Künftig sind ausnahmslos alle Straftaten taugliche Geldwäschevortaten; die Beschränkung auf typische Delikte der organisierten Kriminalität entfällt. Flankierend werden die strafprozessualen Eingriffsbefugnisse bei einem Geldwäscheverdacht und die selbstständige Einziehung angepasst und eine Zuständigkeit der Wirtschaftsstrafkammern normiert. Welchen Einfluss wird die Reform auf die anwaltliche Beratungs- und Verteidigungspraxis in Geldwäschesachverhalten haben? Und wie weitreichend ist die künftige Regelung im internationalen Vergleich?

Wir hoffen auf Ihre intensive Beteiligung via Zoom. Weitere Details können Sie der unten zum Download bereitstehenden Einladung entnehmen.

 

Dienstag, 15. Dezember 2020, 10:00 Uhr s.t.
Online Konferenz

Registrieren Sie sich zu dieser Veranstaltung

Ihr Name:

Ihre Email-Adresse:

Ihre Anschrift:


Downloads: