Milena Piel

Editorial

WiJ – Journal der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V., dritte Ausgabe 2014

Die aktuelle Ausgabe der WiJ kommt mit einer Vielzahl von Neuerungen:

Die WiJ – Redaktion freut sich zunächst, Ihnen die Gewinner des ersten WiJ-Aufsatzwettbewerbs 2014 zu präsentieren: Unter vielen guten Beiträgen hat sich die Jury für drei Aufsätze entschieden, in denen interessante wirtschaftsstrafrechtliche Themen besonders klar und nachvollziehbar erarbeitet wurden, die den Lesern der WiJ in besonderem Maße neue oder gewinnbringende wirtschaftsstrafrechtliche Erkenntnisse bieten, und die zugleich den formalen Anforderungen an einen Beitrag für eine wissenschaftliche Fachzeitschrift genügten. Teilnahmeberechtigt war der „wirtschaftsstrafrechtliche Nachwuchs“, d.h. Juristen vor dem 2. Staatsexamen mit einem besonderen Interesse für Wirtschaftsstrafrecht, das mit Hilfe des Aufsatzwettbewerbs erkannt und gefördert werden soll: Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 500 Euro. Die herausragenden Teilnehmer werden sich hoffentlich auch in Zukunft in die wirtschaftsstrafrechtliche Diskussion einbringen.Der Jury des WiJ Aufsatzwettbewerbs 2014 gehörten Prof. Dr. Walter Perron (Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität Freiburg); LOStA Folker Bittmann, Dessau-Roßlau (ständiger Mitarbeiter der WiJ), Rechtsanwältin Milena Piel (Redaktion WiJ), Rechtsanwalt Dr. Markus Rübenstahl Mag. iur. (Redaktion WiJ) und Rechtsanwalt Dr. André Szesny, LL.M. (Redaktion WiJ) an.

Die Jury prämiert die Beiträge:

  • Die steuerliche Berücksichtigung der finanziellen Folgen eines Strafverfahrens, Autoren: Nadja Danninger, Sebastian Leidel, Felix Wobst
  • Societas delinquere non potest: mit dem Latein am Ende? – Ein Beitrag zur (Nicht-) Strafbarkeit von Unternehmen, Autor: Moritz Heile
  • Die förmliche Beteiligung von Unternehmen im Strafprozess nach geltendem Recht, Autor: Richard Hennecke

Die Beiträge der Gewinner werden in den kommenden Ausgaben der WiJ 4/2014 und 1/2015 veröffentlicht. Für das Jahr 2015 wird erneut ein Aufsatzwettbewerb ausgerichtet werden.

Die Ihnen hier vorliegende Ausgabe beginnt – in für Sie ungewohnter Form – mit einem „Buchnachtrag“: Dr. Gerd Eidam hatte soeben die 4. Auflage seines Standardwerks „Unternehmen und Strafe“ (Carl Heymanns Verlag 2014) für den Druck fertiggestellt, da trat mit Wirkung vom 1. Januar 2014 die neu geschaffene Vorschrift des § 25a Absatz 1 Satz 6 Nr. 3 Kreditwesengesetz in Kraft, durch die der Gesetzgeber die Finanzinstitute verpflichtet, ein Hinweisgeber-System mit Identitätsschutz als weitere interne Compliance-Maßnahme zu installieren. Der Beitrag von Dr. Gerd Eidam ist deshalb als Nachtrag zu dem vierzehnten Kapitel „Criminal Compliance“ des von ihm herausgegebenen Werkes gefasst und dementsprechend wie das Buch gegliedert und mit Randnummern versehen.

Erstmals in der vorliegenden Ausgabe präsentiert der WisteV-Arbeitskreis Insolvenzstrafrecht sowohl die neuesten Entscheidungen auf dem Gebiet des Insolvenzstrafrechts als auch einen Überblick über aktuelle insolvenzstrafrechtliche Veröffentlichungen. Dieser insolvenzstrafrechtliche Gesamtüberblick wird in Zukunft fortgesetzt, Sie finden insolvenzstrafrechtliche Informationen von nun an regelmäßig in der WiJ.

Bei der Lektüre der mit weiteren spannenden Beiträgen gespickten Ausgabe wünsche ich Ihnen viel Spaß.

 

WiJ – Journal der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V., dritte Ausgabe 2014

Die aktuelle Ausgabe der WiJ kommt mit einer Vielzahl von Neuerungen:

Die WiJ – Redaktion freut sich zunächst, Ihnen die Gewinner des ersten WiJ-Aufsatzwettbewerbs 2014 zu präsentieren: Unter vielen guten Beiträgen hat sich die Jury für drei Aufsätze entschieden, in denen interessante wirtschaftsstrafrechtliche Themen besonders klar und nachvollziehbar erarbeitet wurden, die den Lesern der WiJ in besonderem Maße neue oder gewinnbringende wirtschaftsstrafrechtliche Erkenntnisse bieten, und die zugleich den formalen Anforderungen an einen Beitrag für eine wissenschaftliche Fachzeitschrift genügten. Teilnahmeberechtigt war der „wirtschaftsstrafrechtliche Nachwuchs“, d.h. Juristen vor dem 2. Staatsexamen mit einem besonderen Interesse für Wirtschaftsstrafrecht, das mit Hilfe des Aufsatzwettbewerbs erkannt und gefördert werden soll: Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 500 Euro. Die herausragenden Teilnehmer werden sich hoffentlich auch in Zukunft in die wirtschaftsstrafrechtliche Diskussion einbringen.
Der Jury des WiJ Aufsatzwettbewerbs 2014 gehörten Prof. Dr. Walter Perron (Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität Freiburg); LOStA Folker Bittmann, Dessau-Roßlau (ständiger Mitarbeiter der WiJ), Rechtsanwältin Milena Piel (Redaktion WiJ), Rechtsanwalt Dr. Markus Rübenstahl Mag. iur. (Redaktion WiJ) und Rechtsanwalt Dr. André Szesny, LL.M. (Redaktion WiJ) an.

Die Jury prämiert die Beiträge:

  • Die steuerliche Berücksichtigung der finanziellen Folgen eines Strafverfahrens, Autoren: Nadja Danninger, Sebastian Leidel, Felix Wobst
  • Societas delinquere non potest: mit dem Latein am Ende? – Ein Beitrag zur (Nicht-) Strafbarkeit von Unternehmen, Autor: Moritz Heile
  • Die förmliche Beteiligung von Unternehmen im Strafprozess nach geltendem Recht, Autor: Richard Hennecke

Die Beiträge der Gewinner werden in den kommenden Ausgaben der WiJ 4/2014 und 1/2015 veröffentlicht. Für das Jahr 2015 wird erneut ein Aufsatzwettbewerb ausgerichtet werden.

Die Ihnen hier vorliegende Ausgabe beginnt – in für Sie ungewohnter Form – mit einem „Buchnachtrag“: Dr. Gerd Eidam hatte soeben die 4. Auflage seines Standardwerks „Unternehmen und Strafe“ (Carl Heymanns Verlag 2014) für den Druck fertiggestellt, da trat mit Wirkung vom 1. Januar 2014 die neu geschaffene Vorschrift des § 25a Absatz 1 Satz 6 Nr. 3 Kreditwesengesetz in Kraft, durch die der Gesetzgeber die Finanzinstitute verpflichtet, ein Hinweisgeber-System mit Identitätsschutz als weitere interne Compliance-Maßnahme zu installieren. Der Beitrag von Dr. Gerd Eidam ist deshalb als Nachtrag zu dem vierzehnten Kapitel „Criminal Compliance“ des von ihm herausgegebenen Werkes gefasst und dementsprechend wie das Buch gegliedert und mit Randnummern versehen.

Erstmals in der vorliegenden Ausgabe präsentiert der WisteV-Arbeitskreis Insolvenzstrafrecht sowohl die neuesten Entscheidungen auf dem Gebiet des Insolvenzstrafrechts als auch einen Überblick über aktuelle insolvenzstrafrechtliche Veröffentlichungen. Dieser insolvenzstrafrechtliche Gesamtüberblick wird in Zukunft fortgesetzt, Sie finden insolvenzstrafrechtliche Informationen von nun an regelmäßig in der WiJ.

Bei der Lektüre der mit weiteren spannenden Beiträgen gespickten Ausgabe wünsche ich Ihnen viel Spaß.

Autorinnen und Autoren

  • Milena Piel

WiJ

  • Kathie Schröder

    Urkundenfälschung (§ 278 a.F. StGB) durch die Verwendung unrichtiger „Corona-Atteste“?

    Medizin- und Arztstrafrecht

  • Dr. Sascha Süße, LL.M., M.A.

    Hille: Die Kooperation von Unternehmen mit deutschen Strafverfolgungsbehörden – Internal Investigations, Mitarbeiterinterviews und nemo-tenetur-Grundsatz

    Compliance, Fraud, Investigation

  • Raimund Weyand

    Aktuelle Rechtsprechung zum Wirtschafts- und Insolvenzstrafrecht

    Insolvenz, Bankrott, Bilanz